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Grunderwerbsteuer sparen beim Immobilienkauf

von Ansbert Seufert

Nach einem Hinweis des Verbandes Privater Bauherren e.V. (VPB), veröffentlich in der Zeitschrift Immobilien- und Mietrecht, gehört die Grunderwerbssteuer zu den Stellschrauben, an denen die meisten Länder seit Jahren zuverlässig immer wieder drehen. Inzwischen kostet die Steuer in einigen Bundesländern 6,5 % vom Kaufpreis der Immobilie.

Der VPB rät, vor dem Kauf einer gebrauchten Immobilie zu prüfen, ob sich der Kaufpreis nicht reduzieren lässt. So können beispielsweise Einbauküchen, Einbaumöbel, ein Gartenhaus, eine eingebaute Sauna, ja selbst das Öl im Tank aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden, genauer gesagt gesondert neben dem Preis für die Immobilie ausgesondert werden. Dadurch mindert sich die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Grunderwerbssteuer oder anders ausgedrückt für diese beweglichen Extras muss dann keine Grunderwerbssteuer bezahlt werden.

 

Ansbert Seufert
Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

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